das Böse aus dem Erdgeschoss

Die Leiden des kleinen Admins

Karikatur der Mediengauner

Ich habe eine Nette Karikatur gefunden die mal aus Kundensicht darstellt, wie es wirklich um das Urheberrecht aussieht. Obwohl eher die Verwertungsrechte das eigentliche Problem und deren demogratiefeindliche Durchdrückung mit reinem Lobbyismus bis hin zur Internetsperrung, sind sie schon fast gekommen.

Ich hoffe das die immer verbreitetere Creativ Commons, diese Monopolisten endlich den Rang abläuft. Kultur sollte so frei sein so wie der Sourcecode von Software. Das es geht ist längst bewiesen, aber solange es DSDS noch gibt, werden die Geschäftsmodele der Medienindustrie das nicht zulassen.

Es ist ja nicht so dass die nicht immernoch schlafen und das mit der Marktwirtschaft noch immer nicht verstanden haben. Und wie kleine Kinder immer über die Raubkopierer heulen, statt mal etwas selbst zu reflektieren. Dass wenn der Markt da aber nicht bedient wird, sich immer ein Schwarzmarkt bildet, ist ein Grundweisheit der Wirtschaft.

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Freitag, 27.02.2009 14:16 Posted by | IT | , | Hinterlasse einen Kommentar

News für die oberen

Hallo zweieinhalbtes OG, könnt ich mexikanisch(spanisch)?

Nein?

Na gut, ich wollte euch nur mitteilen, dass euer heiß geliebter RAD Linux kann, um zu erfahren wie, komme ich zurück auf die anfängliche Frage, da die Notiz nur in Mexikanisch geblogt wurde. ggf. Google übersetzen lassen, zum Verstehen wird es reichen. 😀

Freitag, 27.02.2009 05:31 Posted by | Fedora, Linux, Software | , , , | 2 Kommentare

ein bisschen SELinux?

„Kahs e bissl wenger sei?“ Würden wir zu hause sagen. 😀

So oder eher doch englisch muss es in den Mailboxen vom Fedora SELinux Team geheisen haben. Jedenfalls berichtet heute Dan Walsh, dass SELinux nun auf Diät gesetzt wurde.

Ich halte es als Spielwiese für eine geniale Idee, dass man mit einer nackten Policy anfängt und nun kann man spielen/test/probieren was auch immer.

Nachdem ich aber über diesen Eintrag nachdachte, fiehl mir auf, dass es durch aus mehr als die von Dan Walsh genannten Aspekte gibt, diese Policy einzusetzen. Mal davon ausgegangen, dass wir Admins VMs, Ressourcen und alles Andere ohne Begrenzung hätten. Wir würden natürlich 😀 ala „best practice“ und auch aus Sicherheitsbedenken heraus jeden Dienst/Service auf eine Kiste/VM packen. So bleibt es eindeutig.  Mit dieser Annahme kommen wir soweit, dass die minimal-policy durch aus im targeted modus laufen und der eine Dienst wird „targeted“ und alles andere könnt schön „confined“ laufen und die Welt wäre in Ordnung. Nur leider ist diese Welt nicht so perfekt und die Sparkrümmler packen immer noch einen Dienst auf den bestehenden Server obendrauf. Letztlich wäre es nur schön gewesen und deshalb läuft am Ende wieder die Standard Policy. 😦

Freitag, 20.02.2009 06:07 Posted by | Linux, SELinux, Sicherheit | , | Hinterlasse einen Kommentar

Die hohe Weihe des SAN

Heute also soll es beginnen. Ich glaube die Profis im IT Gewerbe nennen so etwas „kick off“.

Was haben wir?

  • eine alte Serverlandschaft
  • eine neue leere Serverlandschaft
  • 2 Server mit der Lizenz zum SAN virtualisieren
  • ein alter SAN-Turm mit all unseren Schätzchen in Terabytes gehäuft
  • ein neues SAN System das noch nahezu jungfräulich im Rechenzentrum steht

Worin nun die hohe Weihe besteht? Wer das jetzt noch fragen muss, gehe weiter mit der Aldi IT im Laufgitter murmeln. 😉

Aber mal ernsthaft, also wie man die alle so mit einander verkuppelt, ist ein Planspielchen sonders gleichen. Die eigentliche Aufgabe ist aber:

Wie sorgt man dafür, dass die SAN Virtualisierung alles sieht, die alten Server und der alte SAN Turm nicht in der täglichen Arbeit behindert wird und trotzdem die neuen Server und das neue SAN so angebunden und konfiguriert werden, dass am Ende nur die beiden neuen Systeme und die Virtualisierung des SANs überbleiben. Natürlich sollte die Migration der Server so unterbrechungsarm wie möglich erfolgen. Okay es sind (nur) virtuelle Maschinen, was das ein klein wenig vereinfacht.

Gewisse Vergleiche mir dem Gordischen Knoten liegen nicht so fern. Mit LWL ist sowas wohl eher nicht zu empfehlen. 😀

Dienstag, 10.02.2009 06:46 Posted by | IT | , | Hinterlasse einen Kommentar

Linux-Blogparade

Ja ja, passt wie die Faust aufs Auge, würde das 2.OG sicher meinen.

Also gestern startete diese Blogparade:

Warum nutzen Sie Linux?

Sie sind Linux-User? Gut, aber warum haben Sie sich für das freie, kostenlose, aber leider auch aufwändiger zu bedienende Betriebssystem (im Gegensatz zu Windows oder Mac OS X) entschieden?

Geht es Ihnen um den Gedanken von freier Software/Open Source? Sind Sie Linux-User, weil es nichts kostet? Oder sind Sie ein eingefleischter “Linuxer” der ersten Stunde? Was auch immer: Machen Sie sich darüber einmal Gedanken in dieser Blogparade.

Blogparade endet am 28. Februar 2009.

Ich könnte versucht sein, den Rekord in der Länge eines Blogpostes zu knacken, aber nein ich will mich auf das Wesentliche konzentrieren, oder es zumindest versuchen. 😀

Zum einen, ich zähle mich zu den eingefleischten Linuxern der ersten Stunden. Okay GNU gab es vor mir und Linux 1.0 war auch noch vor der Zeit, als ich mit Computern zu tun hatte. Aber ich habe die DLD noch mit Diskette installiert, da es zu derzeit noch eher elitär war, ein CD-Rom zu besitzen. 😉

Aber warum nutze ich Linux? Die Frage war mal recht einfach zu beantworten:

Es war für Lau.

Heute im professionellen, muss ich leider sagen, es gibt viele Linuxe, sicher haben viele davon eine Daseins-Berechtigung manche dagegen eher nicht. 😈 In dem Umfeld gab es bislang einer sehr zuverlässige Distri: RHEL. Ja es war mal, muss man leider sagen, denn auch an ihr ging die schnelllebige Zeit nicht spurlos vorbei. Es gibt die RHEL4 noch eine Weile und sie ist noch nach den alten Idealen entstanden. Stabil und keine Majorupdates innerhalb des Release. Die 5’er ist da schon anders. Es ist aber weiterhin meine Distri der Wahl. Okay ein Teil davon macht das gerade zu vorbildliche Trainingsprogramm aus. Aber auch so ist diese Distri für Profies recht rund. Auch unter VMWare tut sie zuverlässig ihren Dienst. Nun kurz noch eine TOP10 Liste der wichtigsten Gründe für Linux:

  1. Open Source, also das geben und nehmen der Community, dass eben jeder beiträgt was er am besten kann und das die Welt daran teil hat.
  2. schnelle Entwicklung, wenn jemand eine Idee hat, ist diese in Open Source / Linux sehr schnell implementiert und auch von Profies schnell begutachtet bzw. verbessert.
  3. Linux hat den Gedanken der Community entwickelt und getragen. Es gibt im www unendlich viel Hilfe zu Linux
  4. Es geht immer weiter, nein wenn es die Monopole der IT auch wollten, Linux selbst kann man nicht aufkaufen, wenn eine Distri stirbt, es wird wieder viele neue geben.
  5. Du findest einen Fehler und schon findest du im www entweder schon die Korrektur oder es gibt ein Bugzilla, dass deine Probleme aufnimmt und an die richtigen weiter leitet.
  6. Linux (im umgangssprachlichen Sinn) ist nicht nur ein Betriebssystem. Die eigentlichen Distris bringen tausende Software mit, die vorgefertigt bereit zum sofortigen installieren ist.
  7. Jeder Server ist auf Wunsch mit einem Klick uptodate, auch alle Software darauf
  8. SELinux ist sicherer aufzubauen als es die beiden anderen Systeme je könnten.
  9. Ich habe die Wahl wie mein System aussehen soll, sowohl grafisch wie auch inhaltlich, meine Server benötigen keinen IE. 😉
  10. Ich bin root, ich darf das. 👿

Noch ein Kritikpunkt an der Umfrage, Linux ist nicht schwerer zu bedienen, dass ist so alt und längst überholt.

Montag, 9.02.2009 09:02 Posted by | IT, Linux | 3 Kommentare

Böses Faul

Ja, das kam am gerade übern Planet, aber ich wollte hier niemanden vorenthalten, dass nur die reine Verschlüsselung der HDD/SSD nicht ausreicht, um die Daten zu sichern.

Ja 4096Bit RSA widersteht zwar einem Riesencluster, aber was ist, wenn die Technik nicht mehr der einfachste Weg ist, seht ihr hier. Erschreckend wie man mit 5$ und einigen Chemicalien diese Verschlüsselung knacken kann.

Montag, 9.02.2009 04:49 Posted by | IT, Sicherheit | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Arme Frau von der Leyen

Tja, der Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags hat tatsächlich festgestellt, dass nur mit einer neuen „virtuellen“ deutschen Mauer (wie in China) ist es möglich die Sperren gegen „Kinderpornographie“ durchzusetzen. Ob Deutschland wieder 40 Jahre benötigen wird um diese Mauer einzureißen? Aber auch Ulbricht meinte damals, dass keiner vorhabe eine Mauer zu bauen. Wie die Chinesen scheinen auch wir nie aus Fehlern zu lernen. Also mich würde es interessieren was dann für eine Prämie kommt, wenn wir unsere IT Wirtschaft zu tote zensiert haben, um diese wieder künstlich aufzurichten.

Hoffen wir mal, dass es sich noch über die Sommerpause hinzieht, dann ist Wahlkampf und wie es danach aus sieht…hoffen wir mal.

Keine Zensur des Internets, dass muss doch klar sein. Jedem sollte doch klar sein, dass sehr sehr bald auch nicht nur KiPo gefiltert wird, sondern alles was irgend einem gegen den Strich geht.

Vielleicht setzt M$ ja durch, dass alle Linux Seiten gefiltert werden. Schöne heile Welt.

Samstag, 7.02.2009 20:45 Posted by | IT | , , | 2 Kommentare